Die alten Olivenbaum

Im Feld Štafilić wächst der die 1500 Jahre alten Olivenbaum (Olea Europea) lokal genannt Mastrinka. Das älteste kroatische Olivenbaum vermutlich aus Süditalien oder Griechenland Ursprung ist heute ein geschütztes Naturdenkmal aufgrund seiner Einzigartigkeit und Alter. Die Wurzeln dieser 10 m hohen Baum verteilt auf 100 Meter, ist die Spannweite der Baum 6 m und die Spannweite der Baumspitze ist 22 m. Die beeindruckende Mastrinka ist immer noch Öl produzierenden geben hochwertiges Öl, gut gekauft Souvenir aus Kaštela.

Miljenko und Dobrila, Vitturi

In Kaštel Lukšić hatte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die adelige Familie Vitturi eine Tochter namens Dobrila, und der Adelige Adalbert Rušinić einen Sohn namens Miljenko. Der schöne Jüngling und das zarte Mädchen verliebten sich feurig, aber der Streit zwischen den Familien ihrer Väter, aufgrund feudaler Rechte über die Landarbeiter, zwang die Verliebten, dass sie sich mithilfe des Dienstmädchens Antica heimlich trafen und liebten. Trotzdem erfuhren ihre Eltern von ihrer heimlichen Liebe, und somit wurde Dobrila unter die strenge Obhut ihrer Mutter Gräfin Marija gebracht und Miljenko wurde, auf Rat des Anwaltes Dorotea, nach Venedig zum Dienst verpflichtet. Kurz danach hat Dobrilas Vater, Graf Radoslav, aus Trotz die Hochzeit seiner Tochter mit dem sichtlich älteren Adeligen Družimir aus Trogir vereinbart. Dobrilas Tante Gräfin Demetrija zweifelte ernsthaft an der Natürlichkeit und Gerechtigkeit solch einer Ehe. Davon wurde über einen Soldaten aus Lukšić auch Miljenko in Venedig informiert, und so kam er am Tag der Hochzeit in Kaštel Lukšić an und verhinderte, im feierlichsten Moment des Ehegelübdes in der örtlichen Kirche vor dem verängstigten Bischof Don Mavro und einer Vielzahl versammelter Feiernden, gewaltsam die Hochzeit. Dobrilas rachesüchtiger Vater, Graf Radoslav, entschloss sich dazu, seine Tochter zur Strafe in das koludrische Kloster St. Nikola in Trogir einzusperren, aber Miljenko versuchte, während er auf das Schiff wartete, an der Küste Trogirs, durch das Hervorrufen von Unruhe und mit einem Schwert dies zu verhindern. Die Gerichtsbehörde verbannte Miljenko, mit Zustimmung seines Vaters Graf Adalbert , in das Franziskanerkloster auf der kleinen Insel Visovac am Fluss Krka nahe Šibenik. Dort lernte er die Bäuerin Bozica kennen, die ehemalige Amme Dobrilas, über welche er seiner Liebsten im trogirischen Kloster ausrichten ließ, zu fliehen. Dieser gelang dies, indem sie geschickt die Älteste des Klosters, Nonne Gertrude, beschwindelte, aber Miljenko erwartete sie nicht am vereinbarten Platz in der Nähe Trogirs. Dobrila irrte alleine durch die gewittrige Nacht, und in der Früh fingen sie Räuber. Nach ausgestandener Angst stimmte die unbeschützte Jungfrau dem versöhnenden Angebot der gefährlichen Landstreicher zu, dass diese sie in das Kloster von Visovac zu Miljenko bringen.
In der Zwischenzeit hat sich Miljenko in einen Franziskaner verkleidet, da Dobrilas Vater, Graf Radoslav, dessen Ermordung durch die Räuber mit Belohnung angeordnet hatte. Dobrila dachte, dass er dem Orden beigetreten war und verlor enttäuscht jede Hoffnung auf eine mögliche heimliche Hochzeit mit ihm auf Visovac. Als er von der Flucht der Tochter erfuhr, bediente sich Graf Radoslav, tief in seinem Stolz als tyrannischer Vater verletzt, einer List, um seine Familie vor der Schande zu bewahren, und reichte dem immer gutmütigem Vater Miljenkos, Graf Adalbert, die Hand der Versöhnung . Die so versöhnten Eltern schickten drei Auserwählte nach Visovac um die nicht gefügigen Geliebten Miljenko und Dobrila zu überreden und nach Kaštel Lukšić zur feierlichen Hochzeit zu bringen. Die Geliebten von Kaštela willigten dem elterlichen Angebot ein, aber am nächsten Sommerabend des Monats August um 1690, nach der majestätischen Hochzeit und Feier, hat Dobrilas Vater, Graf Radoslav, erfüllt von ununterdrückbarem Hass und Rache, seinen Schwiegersohn auf der Brücke vor seinem Schloss am Marktplatz Brca in Kaštel Lukšić, mit einer Pistole ermordet, da er sich nicht mit der Tatsache abfinden konnte, dass Miljenko der Sieger sein würde und seine Dobrila als dessen Ehefrau in sein neues Zuhause , das Schloss der adeligen Familie Rusinic, bringen würde.

Einige Monate später hat Dobrila aus Verzweiflung in ihrer Trauer den Verstand verloren, wurde krank und starb. Ihr letzter Wunsch war es, dass man sie im gleichen Grab mit Miljenko in der kleinen Kirche St. Ivan auf Rusinac, aus dem 16. Jahrhundert, begraben soll, wo heute noch auf dem Grabmal folgendes steht: “Den verstorbenen Geliebten”. Außer dem Grab besteht in Kaštel Lukšić noch das authentische Schloss Dobrilas Vitturi aus dem XV. – XVI. Jahrhundert, Miljenkos Kaštel Rušinić aus dem XV. Jahrhundert, sowie die alte Kirche aus dem Jahr 1530, in welcher sie getraut wurden. Über diese Legende wurden Romane, Dramen und Opern geschrieben.

Der biblische Garten des Stomorje – Heiligtum der Mutter des Stomorje

In Kaštel Novi auf den südlichen Abhängen des Kozjak wurde bereits im frühen Jahr 1189 die kleine Kirche hl. Marija von Špiljan, heute hl. Mutter des Stomorje gennant, errichtet. Auf diesem Platz, wo man die geistliche Anwesenheit und Natur spürt, wurde der biblische Garten begründet. Hier wachsen bereits seit Jahrzehnten Ebenen, Oliven, Feigen, Weinreben, alles Pflanzen die in der Bibel erwähnt werden. Durch die Fürsorge von Naturliebhabern wurden noch viele andere Bäume gepflanzt, wie der Baum des Judin, der Lorbeerbaum, die Akazie, Gewürz- und Duftpflanzen u.a.. Am Eingang am Flur befindet sich ein Denkmal – ein Stein, die Arbeit des Bildhauers Mark Gugic, auf welchem steht: “Zu Ehren dem zweiten Ankömmling, dem hl. Vater Ivan Paul dem II, gründeten wir den biblischen Garten über der Bucht in Stomorje. Die Plebejer von Kaštela, am 27. September 1998.” Gegenüber wurde der Olivenbaum des Papstes gepflanzt, welcher im gleichen Jahr von dem hl. Vater in Split gesegnet wurde.
Nördlich der kleinen Kirche wurde ein terrassenartiger Landstrich – Jidro – errichtet, unter dessen alten Olivenbäumen eine Reihe von steinernen Megalithen gesetzt wurde, zu Ehren den kroatischen Großen, welche in ihrem Schaffen von der Bibel inspiriert wurden – hl. Jeronim (Übersetzung der Bibel in Lateinische), Juraj Dalmatinac (Erbauer sakraler Objekte), Marko Marulić (Gedicht “Judita” und andere), Bartol Kašić (Übersetzung der Bibel ins Kroatische) und Ivan Meštrović (Bildhauer biblischer Motive).

Auf der kleinen Insel im Bach wünscht die Arche Noah, eine hölzerne Skultpur, (eine Arbeit des bekannten Künstlers Vasko Lipovac) jedem Gekommenen ein herzliches Willkommen. Auf den heiligen Feldern gelangt man über steinerne Kreuzpfade, wo die Kreuzstationen mit duftenden Myrthesträuchern gestaltet sind, bis zum Kreuz des Lebens, welches eine Arbeit des Bildhauers Kažimir Hrast ist. Vom Aussichtsturm, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die Kaštelaner Felder und die Hinterländer hat, wurde ein kleiner Weingarten, als Denkmal für die Tagelöhner und für die Rebe gepflanzt. In ihm wurden neben anderen bodenständigen Arten der Weinrebe auch der Kaštelaner Crljenak, welcher weltweit aber vor allem in Kalifornien (USA) als Zinfandel bekannt ist, aber aus dem Kaštela stammt, gepflanzt. Dank der Mühe der städtischen Direktion, welche die Stadtpärke saniert, und den Einwohnerverbänden des Kaštela, welche sich bemühen die Lebensbedürfnisse und die Umwelterhaltung zu vereinbaren, hat die Stadt Kaštela im Jahre 2003 den bronzenen Preis “Entente Florale” erhalten, der durch den europäischen Verband für Blumen und Umwelt (The European association for Flowers and landscaping) aus Brüssel in der Kategorie der Städte vergeben wurde.

Split

Split entstanden aus griechisch ἀσπάλαθος, Aspalathos) ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Sie ist die größte Stadt Südkroatiens und gilt daher im Volksmund als „Hauptstadt Dalmatiens“. Split ist eine bedeutende Hafenstadt und Sitz der katholischen Erzdiözese Split-Makarska. In Split befindet sich zudem eine Universität. Die Ursprünge der Stadt sind auf den Diokletianspalast zurückzuführen. Die Innenstadt von Split mitsamt dem Diokletianspalast wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die UNESCO erklärte die Stadt zum Weltkulturerbe. Das Herz der Stadt bildet die Altstadt, die an der Südküste der Halbinsel von Split liegt. Etwa die östliche Hälfte der Altstadt wird vom Diokletianspalast eingenommen, von dem aus sich die Stadt entwickelt hat. Westlich daran schließt sich die mittelalterliche Stadterweiterung an. In der Altstadt liegt die Kathedrale Sveti Duje (Domnius von Split). Sie diente bis ins 6. Jahrhundert als Mausoleum des Kaisers Diokletian und seiner 315 verstorbenen Gattin Prisca. Vom Campanile der Kathedrale aus genießt man einen guten Blick über die Stadt. Die Podrumi (übersetzt die „Keller“) sind ein zum Teil sehr hohes Gangnetzwerk unter dem Diokletianspalast. Das Tageslicht erlangt man wieder am Peristyl, einem beeindruckenden Säulenhof. Direkt am Meer längs der Hafenbucht an der Altstadt liegt die Riva, eine Flaniermeile, die wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist.In der Galerie Meštrović sind viele Werke von Ivan Meštrović ausgestellt, einem Künstler, der auch außerhalb Kroatiens bekannt und dort auch aktiv war. Das berühmteste Werk Meštrovićs in Split ist die 8,30 Meter hohe Statue des Gregors von Nin (Grgur Ninski). 1929 erschuf Meštrović diese Statue des Bischofs von Nin, von der man sagt, dass es Glück bringe, wenn man über ihre gewaltige blankpolierte Zehe streichele.Das Museum für Archäologische Denkmäler Kroatiens beherbergt wichtige Fundstücke der illyrischen, römischen, venezianischen und kroatischen Geschichte. Das Kroatische Nationaltheater besitzt eine einladende Architektur. Das Poljud-Stadion ist die Heimat des bekannten Fußballclubs Hajduk Split. Das Stadion wurde 1979 aus Anlass der mediterranen Spiele als Mehrzweckarena errichtet und erscheint noch heute als futuristisch.

Überragt wird die Altstadt vom Marjan, einem kleinen, von einem Park bedeckten Berg, der den westlichen Teil der Halbinsel von Split einnimmt. In der Nähe von Split befinden sich die Insel Čiovo und weitere kulturell interessante Städte wie beispielsweise Trogir.

Trogir

Trogir ist eine Hafenstadt in Kroatien und liegt in Mitteldalmatien etwa 27 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Ort gilt als herausragendes Beispiel für städtebauliche Kontinuität.

Die romanische Stadt Trogir stellt nicht nur an der Adria den am besten erhaltenen romanisch-gotischen Komplex dar, sondern in ganz Osteuropa. In dem mittelalterlichen, teilweise von einer Stadtmauer umgebenen historischen Stadtkern befinden sich ein erhaltenes Schloss, ein Turm, etwa zehn Kirchen und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen:

  • St.-Laurentius-Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Das westliche Hauptportal ist ein Meisterwerk von Radovan und das wichtigste Werk im romanisch-gotischen Stil in Kroatien.
  • Stadttor und Stadtmauer
  • Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrhundert
  • Fürstenpalast aus dem 13. Jahrhundert
  • Groß- und Kleinpalast Cipiko aus dem 15. Jahrhundert
  • Stadtloggia aus dem 15. Jahrhundert